Pflanzen-Lexikon
Alocasia (Alocasia amazonica): Pflege, Standort & Gießen
Alocasia (Alocasia amazonica) steht hell, ohne direkte Sonne. Gegossen wird gleichmäßig feucht, nie nass, mit weichem Wasser. April bis September alle 2 Wochen schwach. Nicht winterhart – 18–24 °C und Luftfeuchte über 60 %; Einziehen im Winter ist normal.
Autor: Pflanzenliebe24 Gärtner-RedaktionAktualisiert am 6 Min. Lesezeit
| Botanischer Name | Alocasia amazonica |
|---|---|
| Kategorie | Zimmerpflanzen |
| Standort | hell, ohne direkte Sonne |
| Gießen | gleichmäßig feucht, nie nass, mit weichem Wasser. |
| Düngen | April bis September alle 2 Wochen schwach. |
| Substrat | sehr lockeres Aroidensubstrat mit Rinde und Perlit. |
| Winter | Nicht winterhart – 18–24 °C und Luftfeuchte über 60 %; Einziehen im Winter ist normal. |
| Schwierigkeit | Anspruchsvoll |
| Giftig | Ja (Calciumoxalat) |
Standort: wo Alocasia wirklich gut wächst
Alocasia (Alocasia amazonica) steht am besten hell, ohne direkte Sonne. Zimmerpflanzen scheitern selten am Licht allein – meist entscheidet der Gießrhythmus.
Verliert die Alocasia im Winter alle Blätter, ist die Knolle meist intakt: trocken und warm halten, im Frühjahr treibt sie neu aus.
Gießen und Wasserbedarf
Gießrhythmus: gleichmäßig feucht, nie nass, mit weichem Wasser. Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern die Substratfeuchte: Fühlen sich die oberen zwei bis drei Zentimeter trocken an, wird durchdringend gewässert und überschüssiges Wasser nach zehn Minuten aus dem Untersetzer entfernt.
Als Substrat bewährt sich sehr lockeres Aroidensubstrat mit Rinde und Perlit. Staunässe ist bei Alocasia die häufigste Ursache für Wurzelschäden.
Düngen: Nährstoffe richtig dosieren
April bis September alle 2 Wochen schwach. Flüssigdünger wird immer in feuchtes Substrat gegeben, nie auf trockene Wurzeln – sonst drohen Verbrennungen an den Feinwurzeln.
Für Alocasia eignet sich ein Grünpflanzendünger mit ausgewogenem NPK-Verhältnis und Spurenelementen.
Überwinterung und Gießen
Nicht winterhart – 18–24 °C und Luftfeuchte über 60 %; Einziehen im Winter ist normal.
Im Winter sinkt der Wasser- und Nährstoffbedarf deutlich. Weniger Licht bedeutet weniger Verdunstung – Gießabstände werden verdoppelt, gedüngt wird nicht.
Typische Probleme und ihre Ursachen
Spinnmilben bei trockener Luft, Blattverlust bei Kälte am Wurzelballen.
Wenn du das Schadbild nicht sicher zuordnen kannst, hilft der KI-Scan im Pflanzen-Doktor: Foto hochladen, Diagnose und Behandlungsplan erhalten.
Häufige Fragen
Wie oft muss ich Alocasia gießen?
gleichmäßig feucht, nie nass, mit weichem Wasser. Prüfe vorher mit dem Finger, ob die oberen 2–3 cm Substrat trocken sind. Im Winter werden die Abstände etwa verdoppelt.
Welcher Standort ist für Alocasia richtig?
Alocasia gedeiht hell, ohne direkte Sonne. Bei zu wenig Licht wachsen die Triebe lang und dünn, bei zu viel direkter Sonne entstehen helle bis braune Blattflecken.
Womit dünge ich Alocasia am besten?
April bis September alle 2 Wochen schwach. Passend ist ein Grünpflanzendünger; die Flora Boost Serie wird von uns selbst entwickelt und produziert.
Ist Alocasia winterhart?
Nicht winterhart – 18–24 °C und Luftfeuchte über 60 %; Einziehen im Winter ist normal.
Was sind die häufigsten Probleme bei Alocasia?
Spinnmilben bei trockener Luft, Blattverlust bei Kälte am Wurzelballen.
Quellen & weiterführende Fachinformationen
Diese Stellen nutzen wir als fachliche Grundlage. Rechtliche Angaben zu Pflanzenschutzmitteln richten sich immer nach der Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.
[1] Gartenbau-Fachinformationen zu Zier- und Zimmerpflanzen
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
Kultur- und Pflegehinweise zu Zier- und Zimmerpflanzen aus Versuchsanstellungen.
[2] Düngung im Haus- und Kleingarten
Umweltbundesamt
Umwelt- und Gewässerschutz-Hinweise zu Düngermengen und -zeitpunkten.
Autorenschaft und redaktionelle Prüfung
Pflanzenliebe24 Gärtner-Redaktion
Redaktion für Pflanzenpflege & Pflanzengesundheit
Die Redaktion betreibt Pflanzenliebe24 zusammen mit dem Pflanzen- und Düngershop Flora Boost. Alle Pflegewerte entstehen aus eigener Anzucht- und Kulturpraxis und werden mit gärtnerischer Fachliteratur abgeglichen. Angaben, die sich nicht belegen lassen, veröffentlichen wir nicht.
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