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Pflanzen-Lexikon

Einblatt (Spathiphyllum wallisii): Pflege, Standort & Gießen

Einblatt (Spathiphyllum wallisii) steht halbschattig, verträgt auch dunklere Räume. Gegossen wird 1–2× pro Woche, gleichmäßig feucht halten. März bis September alle 3 Wochen. Nicht winterhart – 18–24 °C, nicht unter 15 °C.

Autor: Pflanzenliebe24 Gärtner-RedaktionAktualisiert am 6 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
Steckbrief: Einblatt (Spathiphyllum wallisii)
Botanischer NameSpathiphyllum wallisii
KategorieZimmerpflanzen
Standorthalbschattig, verträgt auch dunklere Räume
Gießen1–2× pro Woche, gleichmäßig feucht halten.
DüngenMärz bis September alle 3 Wochen.
Substrathumose, leicht saure Zimmerpflanzenerde.
WinterNicht winterhart – 18–24 °C, nicht unter 15 °C.
SchwierigkeitEinfach
BlüteFrühjahr bis Herbst
GiftigJa (Calciumoxalat)

Standort: wo Einblatt wirklich gut wächst

Einblatt (Spathiphyllum wallisii) steht am besten halbschattig, verträgt auch dunklere Räume. Zimmerpflanzen scheitern selten am Licht allein – meist entscheidet der Gießrhythmus.

Das Einblatt zeigt Wassermangel durch deutliches Hängen der Blätter und erholt sich nach dem Gießen innerhalb von Stunden.

Gießen und Wasserbedarf

Gießrhythmus: 1–2× pro Woche, gleichmäßig feucht halten. Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern die Substratfeuchte: Fühlen sich die oberen zwei bis drei Zentimeter trocken an, wird durchdringend gewässert und überschüssiges Wasser nach zehn Minuten aus dem Untersetzer entfernt.

Als Substrat bewährt sich humose, leicht saure Zimmerpflanzenerde. Staunässe ist bei Einblatt die häufigste Ursache für Wurzelschäden.

Düngen: Nährstoffe richtig dosieren

März bis September alle 3 Wochen. Flüssigdünger wird immer in feuchtes Substrat gegeben, nie auf trockene Wurzeln – sonst drohen Verbrennungen an den Feinwurzeln.

Für Einblatt eignet sich ein Grünpflanzendünger mit ausgewogenem NPK-Verhältnis und Spurenelementen.

Überwinterung und Gießen

Nicht winterhart – 18–24 °C, nicht unter 15 °C.

Im Winter sinkt der Wasser- und Nährstoffbedarf deutlich. Weniger Licht bedeutet weniger Verdunstung – Gießabstände werden verdoppelt, gedüngt wird nicht.

Typische Probleme und ihre Ursachen

Braune Blattspitzen bei kalkhaltigem Wasser oder trockener Luft.

Wenn du das Schadbild nicht sicher zuordnen kannst, hilft der KI-Scan im Pflanzen-Doktor: Foto hochladen, Diagnose und Behandlungsplan erhalten.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich Einblatt gießen?

1–2× pro Woche, gleichmäßig feucht halten. Prüfe vorher mit dem Finger, ob die oberen 2–3 cm Substrat trocken sind. Im Winter werden die Abstände etwa verdoppelt.

Welcher Standort ist für Einblatt richtig?

Einblatt gedeiht halbschattig, verträgt auch dunklere Räume. Bei zu wenig Licht wachsen die Triebe lang und dünn, bei zu viel direkter Sonne entstehen helle bis braune Blattflecken.

Womit dünge ich Einblatt am besten?

März bis September alle 3 Wochen. Passend ist ein Grünpflanzendünger; die Flora Boost Serie wird von uns selbst entwickelt und produziert.

Ist Einblatt winterhart?

Nicht winterhart – 18–24 °C, nicht unter 15 °C.

Was sind die häufigsten Probleme bei Einblatt?

Braune Blattspitzen bei kalkhaltigem Wasser oder trockener Luft.

Quellen & weiterführende Fachinformationen

Diese Stellen nutzen wir als fachliche Grundlage. Rechtliche Angaben zu Pflanzenschutzmitteln richten sich immer nach der Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.

  1. [1] Gartenbau-Fachinformationen zu Zier- und Zimmerpflanzen

    Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)

    Kultur- und Pflegehinweise zu Zier- und Zimmerpflanzen aus Versuchsanstellungen.

  2. [2] Düngung im Haus- und Kleingarten

    Umweltbundesamt

    Umwelt- und Gewässerschutz-Hinweise zu Düngermengen und -zeitpunkten.

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