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Pflanzen-Lexikon

Feigenbaum (Ficus carica): Pflege, Standort & Winterschutz

Feigenbaum (Ficus carica) steht vollsonnig, warm und windgeschützt an einer Südwand. Gegossen wird im Sommer täglich, Feigen verdunsten über die großen Blätter sehr viel Wasser. April bis August alle 14 Tage mit kaliumbetontem Dünger für Fruchtpflanzen. Ausgepflanzte Sorten wie 'Brown Turkey' sind bis −15 °C hart; Kübelpflanzen kühl und dunkel bei 0–8 °C überwintern.

Autor: Pflanzenliebe24 Gärtner-RedaktionAktualisiert am 6 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
Steckbrief: Feigenbaum (Ficus carica)
Botanischer NameFicus carica
KategorieMediterrane Kübelpflanzen
Standortvollsonnig, warm und windgeschützt an einer Südwand
Gießenim Sommer täglich, Feigen verdunsten über die großen Blätter sehr viel Wasser.
DüngenApril bis August alle 14 Tage mit kaliumbetontem Dünger für Fruchtpflanzen.
Substratnährstoffreiche, humose Kübelerde mit guter Drainage.
WinterAusgepflanzte Sorten wie 'Brown Turkey' sind bis −15 °C hart; Kübelpflanzen kühl und dunkel bei 0–8 °C überwintern.
SchwierigkeitEinfach
ErnteJuli bis Oktober, je nach Sorte zwei Ernten

Standort: wo Feigenbaum wirklich gut wächst

Feigenbaum (Ficus carica) steht am besten vollsonnig, warm und windgeschützt an einer Südwand. Mediterrane Kübelpflanzen mögen Sonne, mageren Boden und einen hellen, kühlen Winterstand.

Feigen tragen an zweijährigem Holz die Frühernte und an einjährigem die Haupternte – ein zu starker Rückschnitt kostet deshalb immer Ertrag.

Gießen und Wasserbedarf

Gießrhythmus: im Sommer täglich, Feigen verdunsten über die großen Blätter sehr viel Wasser. Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern die Substratfeuchte: Fühlen sich die oberen zwei bis drei Zentimeter trocken an, wird durchdringend gewässert und überschüssiges Wasser nach zehn Minuten aus dem Untersetzer entfernt.

Als Substrat bewährt sich nährstoffreiche, humose Kübelerde mit guter Drainage. Staunässe ist bei Feigenbaum die häufigste Ursache für Wurzelschäden.

Düngen: Nährstoffe richtig dosieren

April bis August alle 14 Tage mit kaliumbetontem Dünger für Fruchtpflanzen. Flüssigdünger wird immer in feuchtes Substrat gegeben, nie auf trockene Wurzeln – sonst drohen Verbrennungen an den Feinwurzeln.

Im Kübel braucht eine Feige mindestens 30 Liter Substrat, sonst trocknet sie im Hochsommer täglich aus.

Überwinterung und Winterschutz

Ausgepflanzte Sorten wie 'Brown Turkey' sind bis −15 °C hart; Kübelpflanzen kühl und dunkel bei 0–8 °C überwintern.

Im Winter sinkt der Wasser- und Nährstoffbedarf deutlich. Weniger Licht bedeutet weniger Verdunstung – Gießabstände werden verdoppelt, gedüngt wird nicht.

Typische Probleme und ihre Ursachen

Abfallende unreife Früchte entstehen durch Wassermangel oder plötzliche Temperaturstürze.

Wenn du das Schadbild nicht sicher zuordnen kannst, hilft der KI-Scan im Pflanzen-Doktor: Foto hochladen, Diagnose und Behandlungsplan erhalten.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich Feigenbaum gießen?

im Sommer täglich, Feigen verdunsten über die großen Blätter sehr viel Wasser. Prüfe vorher mit dem Finger, ob die oberen 2–3 cm Substrat trocken sind. Im Winter werden die Abstände etwa verdoppelt.

Welcher Standort ist für Feigenbaum richtig?

Feigenbaum gedeiht vollsonnig, warm und windgeschützt an einer Südwand. Bei zu wenig Licht wachsen die Triebe lang und dünn, bei zu viel direkter Sonne entstehen helle bis braune Blattflecken.

Womit dünge ich Feigenbaum am besten?

April bis August alle 14 Tage mit kaliumbetontem Dünger für Fruchtpflanzen. Passend ist ein Mediterran Dünger; die Flora Boost Serie wird von uns selbst entwickelt und produziert.

Ist Feigenbaum winterhart?

Ausgepflanzte Sorten wie 'Brown Turkey' sind bis −15 °C hart; Kübelpflanzen kühl und dunkel bei 0–8 °C überwintern.

Was sind die häufigsten Probleme bei Feigenbaum?

Abfallende unreife Früchte entstehen durch Wassermangel oder plötzliche Temperaturstürze.

Quellen & weiterführende Fachinformationen

Diese Stellen nutzen wir als fachliche Grundlage. Rechtliche Angaben zu Pflanzenschutzmitteln richten sich immer nach der Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.

  1. [1] Gartenbau-Fachinformationen zu Zier- und Zimmerpflanzen

    Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)

    Kultur- und Pflegehinweise zu Zier- und Zimmerpflanzen aus Versuchsanstellungen.

  2. [2] Düngung im Haus- und Kleingarten

    Umweltbundesamt

    Umwelt- und Gewässerschutz-Hinweise zu Düngermengen und -zeitpunkten.

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