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Pflanzengesundheit

Magnesiummangel erkennen und beheben: Symptome, Ursachen & Behandlung

Ältere Blätter vergilben zwischen den Blattadern, die Adern selbst bleiben grün; bei Nadelgehölzen und Rasen entstehen gelbe Flächen mit grünen Streifen. Ursache: Sandige, leichte Böden und starkes Wachstum verbrauchen Magnesium schnell. Hohe Kalium- oder Calciumgaben behindern zusätzlich die Aufnahme. Behandlung: Bittersalz (Magnesiumsulfat) in Wasser lösen, 1–2 Prozent, und über die Blätter sprühen – das wirkt am schnellsten. Bei sandigen Böden regelmäßig magnesiumhaltig düngen und Kaligaben nicht überdosieren.

Autor: Redaktion PflanzengesundheitAktualisiert am 5 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
Steckbrief: Magnesiummangel erkennen und beheben
Art des ProblemsNährstoffmangel
SymptomÄltere Blätter vergilben zwischen den Blattadern, die Adern selbst bleiben grün; bei Nadelgehölzen und Rasen entstehen…
UrsacheSandige, leichte Böden und starkes Wachstum verbrauchen Magnesium schnell.
Betroffene PflanzenTomaten, Rosen, Nadelgehölze, Rasen, Weinreben
SchweregradMittel
Behandlungsdauer2–3 Wochen

So erkennst du Magnesiummangel

Ältere Blätter vergilben zwischen den Blattadern, die Adern selbst bleiben grün; bei Nadelgehölzen und Rasen entstehen gelbe Flächen mit grünen Streifen.

Typisch betroffen sind Tomaten, Rosen, Nadelgehölze, Rasen, Weinreben. Ein Mangel zeigt sich immer zuerst am Blatt: Muster, Farbe und Alter der betroffenen Blätter verraten, welcher Nährstoff fehlt.

Ursachen

Sandige, leichte Böden und starkes Wachstum verbrauchen Magnesium schnell. Hohe Kalium- oder Calciumgaben behindern zusätzlich die Aufnahme.

Wichtig für die Abgrenzung: Eisenmangel zeigt sich an jungen Blättern, Magnesiummangel an alten.

Magnesiummangel beheben – Schritt für Schritt

1. Bittersalz (Magnesiumsulfat) in Wasser lösen, 1–2 Prozent, und über die Blätter sprühen – das wirkt am schnellsten.

2. Zusätzlich Bittersalz oder magnesiumhaltigen Dünger in den Wurzelbereich geben.

3. Kalium- und Calciumdüngung vorübergehend reduzieren.

4. Gleichmäßig wässern, damit Nährstoffe transportiert werden.

5. Nach drei Wochen den neuen Austrieb prüfen; alte Blätter grünen nicht mehr nach.

Vorbeugen

Bei sandigen Böden regelmäßig magnesiumhaltig düngen und Kaligaben nicht überdosieren.

Bist du dir beim Schadbild nicht sicher, lade im Pflanzen-Doktor ein Foto hoch: Der KI-Scan vergleicht das Muster und nennt dir die wahrscheinlichste Ursache samt Behandlungsplan.

Schritt für Schritt

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    Bittersalz (Magnesiumsulfat) in Wasser lösen

    Bittersalz (Magnesiumsulfat) in Wasser lösen, 1–2 Prozent, und über die Blätter sprühen – das wirkt am schnellsten.

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    Zusätzlich Bittersalz oder magnesiumhaltigen Dünger in den…

    Zusätzlich Bittersalz oder magnesiumhaltigen Dünger in den Wurzelbereich geben.

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    Kalium- und Calciumdüngung vorübergehend reduzieren

    Kalium- und Calciumdüngung vorübergehend reduzieren.

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    Gleichmäßig wässern

    Gleichmäßig wässern, damit Nährstoffe transportiert werden.

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    Nach drei Wochen den neuen Austrieb prüfen; alte Blätter gr…

    Nach drei Wochen den neuen Austrieb prüfen; alte Blätter grünen nicht mehr nach.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich Magnesiummangel?

Ältere Blätter vergilben zwischen den Blattadern, die Adern selbst bleiben grün; bei Nadelgehölzen und Rasen entstehen gelbe Flächen mit grünen Streifen.

Was ist die Ursache von Magnesiummangel?

Sandige, leichte Böden und starkes Wachstum verbrauchen Magnesium schnell. Hohe Kalium- oder Calciumgaben behindern zusätzlich die Aufnahme.

Wie beheben ich Magnesiummangel am schnellsten?

Bittersalz (Magnesiumsulfat) in Wasser lösen, 1–2 Prozent, und über die Blätter sprühen – das wirkt am schnellsten. Zusätzlich Bittersalz oder magnesiumhaltigen Dünger in den Wurzelbereich geben.

Wie lange dauert die Behandlung?

Rechne mit 2–3 Wochen. Kontrolliere die Pflanze in dieser Zeit wöchentlich, damit du einen erneuten Ausbruch früh erkennst.

Wie kann ich Magnesiummangel vorbeugen?

Bei sandigen Böden regelmäßig magnesiumhaltig düngen und Kaligaben nicht überdosieren.

Quellen & weiterführende Fachinformationen

Diese Stellen nutzen wir als fachliche Grundlage. Rechtliche Angaben zu Pflanzenschutzmitteln richten sich immer nach der Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.

  1. [1] Pflanzenschutzdienst & Fachinformationen

    Julius Kühn-Institut (JKI)

    Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen – Grundlage für Angaben zu Schaderregern und Kulturmaßnahmen.

  2. [2] Pflanzenschutzmittel-Datenbank

    Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

    Verzeichnis zugelassener Pflanzenschutzmittel und ihrer Anwendungsgebiete in Deutschland.

  3. [3] Nützlingseinsatz und biologischer Pflanzenschutz

    Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)

    Praxisempfehlungen zu Nützlingen, Fallen und Vorbeugung im Innenraum und Gewächshaus.

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