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Pflanzengesundheit

Sternrußtau erkennen und behandeln: Symptome, Ursachen & Behandlung

Auf Rosenblättern erscheinen dunkelbraune bis schwarze Flecken mit strahlig auslaufendem Rand; die Blätter gilben rundherum und fallen früh ab. Ursache: Der Pilz überwintert an Falllaub und infizierten Trieben. Feuchte Frühsommer und dichte Pflanzungen begünstigen den Ausbruch. Behandlung: Befallene Blätter und alles Falllaub entfernen und im Restmüll entsorgen. ADR-geprüfte, widerstandsfähige Sorten pflanzen, Laub konsequent entfernen und Rosen nie von oben gießen.

Autor: Redaktion PflanzengesundheitAktualisiert am 5 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
Steckbrief: Sternrußtau erkennen und behandeln
Art des ProblemsKrankheit
SymptomAuf Rosenblättern erscheinen dunkelbraune bis schwarze Flecken mit strahlig auslaufendem Rand; die Blätter gilben rundh…
UrsacheDer Pilz überwintert an Falllaub und infizierten Trieben.
Betroffene PflanzenRosen, vor allem ältere Edelrosen ohne ADR-Prädikat
SchweregradHoch
Behandlungsdauerdie ganze Saison begleiten

So erkennst du Sternrußtau

Auf Rosenblättern erscheinen dunkelbraune bis schwarze Flecken mit strahlig auslaufendem Rand; die Blätter gilben rundherum und fallen früh ab.

Typisch betroffen sind Rosen, vor allem ältere Edelrosen ohne ADR-Prädikat. Pilz- und Bakterienkrankheiten breiten sich über Feuchtigkeit und Sporen aus – befallenes Material muss deshalb konsequent entfernt werden.

Ursachen

Der Pilz überwintert an Falllaub und infizierten Trieben. Feuchte Frühsommer und dichte Pflanzungen begünstigen den Ausbruch.

Wichtig für die Abgrenzung: Schwarze Flecken ohne strahligen Rand können auch Sonnenbrand oder Spritzschäden sein.

Sternrußtau behandeln – Schritt für Schritt

1. Befallene Blätter und alles Falllaub entfernen und im Restmüll entsorgen.

2. Rosen so schneiden, dass die Mitte luftig bleibt.

3. Nur morgens und ausschließlich im Wurzelbereich wässern.

4. Ab Austrieb alle zehn bis vierzehn Tage ein zugelassenes Rosenspritzmittel oder Schachtelhalmbrühe anwenden.

5. Im Frühjahr kräftig zurückschneiden und kaliumbetont düngen.

Vorbeugen

ADR-geprüfte, widerstandsfähige Sorten pflanzen, Laub konsequent entfernen und Rosen nie von oben gießen.

Bist du dir beim Schadbild nicht sicher, lade im Pflanzen-Doktor ein Foto hoch: Der KI-Scan vergleicht das Muster und nennt dir die wahrscheinlichste Ursache samt Behandlungsplan.

Schritt für Schritt

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    Befallene Blätter und alles Falllaub entfernen und im Restm…

    Befallene Blätter und alles Falllaub entfernen und im Restmüll entsorgen.

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    Rosen so schneiden

    Rosen so schneiden, dass die Mitte luftig bleibt.

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    Nur morgens und ausschließlich im Wurzelbereich wässern

    Nur morgens und ausschließlich im Wurzelbereich wässern.

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    Ab Austrieb alle zehn bis vierzehn Tage ein zugelassenes Ro…

    Ab Austrieb alle zehn bis vierzehn Tage ein zugelassenes Rosenspritzmittel oder Schachtelhalmbrühe anwenden.

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    Im Frühjahr kräftig zurückschneiden und kaliumbetont düngen

    Im Frühjahr kräftig zurückschneiden und kaliumbetont düngen.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich Sternrußtau?

Auf Rosenblättern erscheinen dunkelbraune bis schwarze Flecken mit strahlig auslaufendem Rand; die Blätter gilben rundherum und fallen früh ab.

Was ist die Ursache von Sternrußtau?

Der Pilz überwintert an Falllaub und infizierten Trieben. Feuchte Frühsommer und dichte Pflanzungen begünstigen den Ausbruch.

Wie behandeln ich Sternrußtau am schnellsten?

Befallene Blätter und alles Falllaub entfernen und im Restmüll entsorgen. Rosen so schneiden, dass die Mitte luftig bleibt.

Wie lange dauert die Behandlung?

Rechne mit die ganze Saison begleiten. Kontrolliere die Pflanze in dieser Zeit wöchentlich, damit du einen erneuten Ausbruch früh erkennst.

Wie kann ich Sternrußtau vorbeugen?

ADR-geprüfte, widerstandsfähige Sorten pflanzen, Laub konsequent entfernen und Rosen nie von oben gießen.

Quellen & weiterführende Fachinformationen

Diese Stellen nutzen wir als fachliche Grundlage. Rechtliche Angaben zu Pflanzenschutzmitteln richten sich immer nach der Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.

  1. [1] Pflanzenschutzdienst & Fachinformationen

    Julius Kühn-Institut (JKI)

    Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen – Grundlage für Angaben zu Schaderregern und Kulturmaßnahmen.

  2. [2] Pflanzenschutzmittel-Datenbank

    Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

    Verzeichnis zugelassener Pflanzenschutzmittel und ihrer Anwendungsgebiete in Deutschland.

  3. [3] Nützlingseinsatz und biologischer Pflanzenschutz

    Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)

    Praxisempfehlungen zu Nützlingen, Fallen und Vorbeugung im Innenraum und Gewächshaus.

Weiterführendes Wissen & passende Produkte

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