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Pflanzen-Lexikon

Kiwi (Actinidia deliciosa): Pflege, Standort & Schnitt & Ernte

Kiwi (Actinidia deliciosa) steht sonnig, warm und windgeschützt. Gegossen wird reichlich im Sommer, Kiwis haben großen Wasserbedarf. April bis Juli alle 3 Wochen mit organischem Dünger. Große Kiwis bis −15 °C, Mini-Kiwis (Actinidia arguta) bis −30 °C.

Autor: Pflanzenliebe24 Gärtner-RedaktionAktualisiert am 6 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
Steckbrief: Kiwi (Actinidia deliciosa)
Botanischer NameActinidia deliciosa
KategorieBeerenobst
Standortsonnig, warm und windgeschützt
Gießenreichlich im Sommer, Kiwis haben großen Wasserbedarf.
DüngenApril bis Juli alle 3 Wochen mit organischem Dünger.
Substrathumoser, leicht saurer Boden, kein Kalk.
WinterGroße Kiwis bis −15 °C, Mini-Kiwis (Actinidia arguta) bis −30 °C.
SchwierigkeitMittel
ErnteOktober

Standort: wo Kiwi wirklich gut wächst

Kiwi (Actinidia deliciosa) steht am besten sonnig, warm und windgeschützt. Beerenobst wurzelt flach und reagiert empfindlich auf Trockenheit und Kalküberschuss.

Die selbstfruchtbare Sorte 'Jenny' spart den zweiten Strauch; alle anderen Sorten brauchen eine männliche Pflanze.

Gießen und Wasserbedarf

Gießrhythmus: reichlich im Sommer, Kiwis haben großen Wasserbedarf. Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern die Substratfeuchte: Fühlen sich die oberen zwei bis drei Zentimeter trocken an, wird durchdringend gewässert und überschüssiges Wasser nach zehn Minuten aus dem Untersetzer entfernt.

Als Substrat bewährt sich humoser, leicht saurer Boden, kein Kalk. Staunässe ist bei Kiwi die häufigste Ursache für Wurzelschäden.

Düngen: Nährstoffe richtig dosieren

April bis Juli alle 3 Wochen mit organischem Dünger. Flüssigdünger wird immer in feuchtes Substrat gegeben, nie auf trockene Wurzeln – sonst drohen Verbrennungen an den Feinwurzeln.

Für Kiwi eignet sich ein Beerendünger mit ausgewogenem NPK-Verhältnis und Spurenelementen.

Überwinterung und Schnitt & Ernte

Große Kiwis bis −15 °C, Mini-Kiwis (Actinidia arguta) bis −30 °C.

Im Winter sinkt der Wasser- und Nährstoffbedarf deutlich. Weniger Licht bedeutet weniger Verdunstung – Gießabstände werden verdoppelt, gedüngt wird nicht.

Typische Probleme und ihre Ursachen

Spätfrost an jungen Trieben ist das Hauptproblem.

Wenn du das Schadbild nicht sicher zuordnen kannst, hilft der KI-Scan im Pflanzen-Doktor: Foto hochladen, Diagnose und Behandlungsplan erhalten.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich Kiwi gießen?

reichlich im Sommer, Kiwis haben großen Wasserbedarf. Prüfe vorher mit dem Finger, ob die oberen 2–3 cm Substrat trocken sind. Im Winter werden die Abstände etwa verdoppelt.

Welcher Standort ist für Kiwi richtig?

Kiwi gedeiht sonnig, warm und windgeschützt. Bei zu wenig Licht wachsen die Triebe lang und dünn, bei zu viel direkter Sonne entstehen helle bis braune Blattflecken.

Womit dünge ich Kiwi am besten?

April bis Juli alle 3 Wochen mit organischem Dünger. Passend ist ein Beerendünger; die Flora Boost Serie wird von uns selbst entwickelt und produziert.

Ist Kiwi winterhart?

Große Kiwis bis −15 °C, Mini-Kiwis (Actinidia arguta) bis −30 °C.

Was sind die häufigsten Probleme bei Kiwi?

Spätfrost an jungen Trieben ist das Hauptproblem.

Quellen & weiterführende Fachinformationen

Diese Stellen nutzen wir als fachliche Grundlage. Rechtliche Angaben zu Pflanzenschutzmitteln richten sich immer nach der Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.

  1. [1] Gartenbau-Fachinformationen zu Zier- und Zimmerpflanzen

    Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)

    Kultur- und Pflegehinweise zu Zier- und Zimmerpflanzen aus Versuchsanstellungen.

  2. [2] Düngung im Haus- und Kleingarten

    Umweltbundesamt

    Umwelt- und Gewässerschutz-Hinweise zu Düngermengen und -zeitpunkten.

Weiterführendes Wissen & passende Produkte

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